Beim Anschlag in Hanau (Hessen) am 19. Februar 2020 ermordete der 42-jährige Hanauer Tobias Rathjen insgesamt zehn Menschen. In und vor zwei Shisha-Bars, einem Kiosk und einer Bar erschoss er neun Bürger*innen von Hanau mit sogenanntem „Migrationshintergrund“. Danach erschoss er in der elterlichen Wohnung seine Mutter und sich selbst.

Zum Gedenken an die Opfer der rassistisch motivierten Morde vor genau einem Jahr und ihren Hinterbliebenen, beteiligen wir uns heute an den bundesweiten Solidaritätsbekundungen. Rassismus ist leider immer noch viel zu alltäglich in unserer Gesellschaft, in unseren Köpfen, in unseren Institutionen. Daher müssen wir wachsam bleiben und unsere Stimme gemeinsam gegen menschenfeindliche Ideologien erheben. Dabei dürfen wir die konkreten Opfer von Rassismus nicht allein lassen. Unsere Alternative heißt Solidarität!

Wir gedenken:

Gökhan Gültekin, 37

Sedat Gürbüz, 30

Said Nesar Hashemi, 21

Mercedes Kierpacz, 35

Hamza Kurtović, 22

Vili Viorel Păun, 23

Fatih Saraçoğlu, 34

Ferhat Unvar, 22

Kaloyan Velkov, 33

 

In Anteilnahme,

die AG Schule gegen Diskriminierung

 

PS: In der empfehlenswerten wie bedrückenden Dokumentation „Hanau - Eine Nacht und ihre Folgen“ kommen zahlreiche Hinterbliebene zu Wort.

 

An unserer Umfrage "Schule in Zeiten von Corona" haben sich 591 Schüler*innen beteiligt. Das ist eine ganze Menge, sodass hier repräsentative und wichtige Erkenntnisse für den Schulalltag gewonnen werden können. Zunächst ein paar positive Ergebnisse – es soll ja pädagogisch sein, damit anzufangen.

Eine große Mehrheit von Euch findet, dass im Präsenzunterricht angemessen gelüftet wird (88,5%), dass die Maskenpflicht im Unterricht ist sinnvoll (82,6%) und dass das Aufgabenmodul gut funktioniert (90,2%). Das Schwierigkeitsniveau und der Umfang der Homeschoolingaufgaben wurden ebenfalls von Vielen als „passend“ empfunden. Hier haben wir ganz bewusst die Vergangenheitsform genutzt, da uns seit dem neuen Jahr zahlreiche Klagen zur Ohren gekommen sind, dass der Umfang der Aufgaben deutlich zugenommen hat und zahlreiche Schüler*innen überfordert, womit wir bei negativen Aspekte wären.

Das die digitale Rückmeldung zeitraubend und herausfordernd ist, ist nachvollziehbar. Trotzdem scheint hier noch Luft nach oben. Immerhin 47,7% finden, dass diese nicht regelmäßig und nicht konstruktiv erfolgt. Besser läuft es in Videokonferenzen. In der Umfrage wurden noch häufig Server-Überlastungen bemängelt. Seit Mitte Januar läuft das System aber deutlich stabiler.

Zum Abschluss wäre noch zu prüfen, welche Schlüsse aus der Umfrage zu ziehen sind. Auf der einen Seite gibt es ein Spannungsfeld: 67,8% aller Schüler*innen finden Präsenzunterricht deutlich gewinnbringender als Homeschooling. Gleichzeitig fühlen sich 40,9% aufgrund von Corona unsicher in der Schule. Hier bleibt aus unserer Sicht abzuwarten, wie sich die Izidenzwerte in und um Osnabrück entwickeln und regelmäßig zu prüfen, ob ein Szenario B vernünftig erscheint. Lockdown II scheint zumindest nach und nach die Fallzahlen zu senken.

Solange wir uns im Krisenmodus befinden ist es aber wichtig, die schulischen Anforderungen auf ein angemessenes Level zu reduzieren. Zahlreichen Lehrkräfte machen dies, aber insbesondere seit Jahresbeginn scheint der schulische Druck wieder zu steigen. 66,6% der Schüler*innen gaben vor Weihnachten an, dass Corona sie stresst. Das Stressniveau steigt jedoch mit zunehmender Dauer an. Das spiegelt sich auch in den Rückmeldungen an die Schüler*innenvertretung wieder. Motivationslöcher, psychische Probleme, fehlende soziale Kontakte sind nur Ausschnitte einer langen Liste von Sorgen. Daher unsere Forderung: Weniger ist Mehr! Was hilft ein „durchgezogener“ Lehrplan, wenn viele darunter leiden?

Liebe Grüße,

Eure SV

Aus dem Unterrichtsalltag

Hier finden sich einige Beispiele aus dem Unterricht:

The perfect burger (Jg. 7, Thema: "Gesunde Ernährung")

Marshmallow animals (Jg. 10, Thema: Genetik, Meiose)

The Big Challenge (Jg. 7-9)

Aus dem Unterrichtsalltag

Beispiele aus dem Unterrichtsalltag finden sich hier:

The best burger (Jg. 7 zum Thema "Gesunde Ernährung")

Marshmallow animals (Jg. 10 zum Thema "Genetik, Meiose")

Teilnahme am "Big Challenge" (Jg. 7-9)

Welche Chancen und Vorteile bringt die Teilnahme?

TeilnehmerInnen des bilingualen Angebots erhalten bis zum Ende der Klasse 10 insgesamt 11 Wochenstunden mehr englischsprachigen Unterricht.

Dieses bringt ihnen einen großen Mehrwert in vielerlei Hinsicht:

A) Die SchülerInnen erfahren eine sehr große Erweiterung der eigenen Sprach- und Fachkompetenzen durch die intensive Durchdringung der Fachinhalte durch die Notwendigkeit der Spracharbeit.

B) Sie haben die Möglichkeit, zusätzlich am Sprachwettbewerb "The Big Challenge" teilzunehmen.

C) Die Teilnahme am Angebot wird honoriert: Es gibt eine Zeugnisbemerkung nach jedem Halbjahr und ein Zertifikat nach der 10. Klasse mit detaillierter Auflistung des erfolgreich absolvierten Angebots für Bewerbungen/Praktika und/oder Auslandsaufenthalte.

D) Die TeilnehmerInnen sind Mitglieder einer motivierten, kontinuierlich zusammenarbeitenden Schülergruppe mit der Möglichkeit, auch klassenübergreifend  MitschülerInnen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

 

 

Teilnahmevoraussetzungen

Der bilinguale Unterricht richtet sich an sprachbegabte SchülerInnen. Wer Spaß daran hat, eine Fremdsprache wie Englisch zu erlernen, hat sehr gute Voraussetzungen für die Teilnahme. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich SchülerInnen mit einer Note von einem mindestens sicheren befriedigend in Englisch und den Sachfächern diesem Unterricht gut zurechtfinden und sich entsprechend aufgehoben fühlen.